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In
der Zeit vom 26.12.2006 bis 28.01.2007 war ich in Thailand in einem
buddhistischen Kloster, Wat Pa
Charoenrat Dhammaram, um
mich in der Meditationspraxis zu üben.
Das Kloster befindet sich in der Nähe
von Bangkok und ist erst 4 Jahre jung, zudem noch im Werden begriffen. Das
Tempelgelände ist idyllisch von
Reisfeldern gesäumt und im Gelände sind die Gebäude
von Lotusteichen umgeben in denen viele bunte Fische ihr Zuhause haben. Ein
wunderschöner Garten ist gerade am
Entstehen und integriert sich wunderbar in die Natur. Im Kloster leben etwa 5
Mönche, 5 Nonnen, ein Novize
und der Abt des Klosters Phra Acharn
Maha Veeranon. Um das Wohl und die Belehrungen der
westlichen Besucher bemüht
sich Mae Chee Brigitte, eine in Östereich gebürtige
Nonne, welche schon viele Jahre als Nonne in Thailand lebt und dadurch einen
reichen Erfahrungsschatz besitzt.
Schon am ersten Tag meines Besuches im Kloster stellte sich heraus, dass auch
hier meine Arbeit als Therapeutin für
Chinesische Medizin und Akupunktur gefragt ist. Am Anfang behandelte ich die
Nonnen und Mönche, dann die engsten Schüler des Abtes und im Laufe der Zeit sprach sich
meine Anwesenheit herum und es kamen viele Bedürftige
aus der Umgebung hinzu.
Natürlich war meine Zeit knapp
bemessen, es war gar nicht zu schaffen alle Leute zu behandeln. Da entstand
vom Abt die Idee, in nächster
Zukunft im Kloster eine Klinik für
die armen Leute aus der Gegend zu erbauen. Ich sehe mich als Patin für dieses Projekt und werde Sie von dem
Voranschreiten wissen lassen.
Sollten Sie größeres Interesse am Leben im
Kloster haben oder sogar selbst einmal zum Meditieren hinreisen wollen, dann
besuchen Sie doch die Webseite: Meditation in Thailand, oder fragen Sie einfach mich, ich helfe Ihnen
gerne.
Klosteraufenthalt Dezember 2007 in Nepal und Thailand:
In der Zeit vom 10.12.2007 bis 10.01.2007 war ich wieder inThailand
in dem buddhistischen Kloster, Wat Pa Charoenrat Dhammaram. Ich habe mich in der Meditationspraxis geübt und von meinem Lehrer Phra
Acharn Maha Veeranon
unterweisen lassen. Er ist ein erfahrener Lehrer und großer Heilkundiger. Sein Wissen über Heilkräuter
hat er während seiner 13 jährigen Meditationspraxis allein im Wald erfahren.
Anfang des Jahres 2007 hat er dieses Wissen vor einem wissenschaftlichen
Gremium mit Erfolg unter Beweis gestellt. Ich bin sehr glücklich, einen weisen und
so gütigen Menschen meinen Lehrer
nennen zu dürfen.
Es kommen viele kranke und hilfsbedürftige
Menschen ins Kloster und erbitten Beistand und Heilung. Es ist schwer für den Abt, allen gerecht zu werden. Während meines Aufenthaltes habe ich mich in
allererster Linie um das Wohlbefinden der Klosterbewohner und Schüler des Abtes bemüht
und auch wieder die Bedürftigen
der Umgebung behandelt.
Allerdings war meine Zeit diesmal sehr gering, da ich noch nach Nepal / Kathmandu zu einem weiteren Hilfsprojekt in ein tibetisch
buddhistisches Kloster gereist bin. Ich habe 5 kg chinesische Kräuter in die dortige Klinik gebracht, mich um das
Wohlbefinden der Mönche
gekümmert und Workshops mit den
76 Kindermönchen gemacht. Es hat allen
riesigen Spaß bereitet, mit Buntstiften
und Tuschkasten wunderschöne
Phantasien auf's Papier zu bringen und sich in Geschicklichkeit
mit schwierigem Holzspielzeug zu üben.
Spielend konnten die Kleinen so auch ihre Englischkenntnisse erweitern.
Es
war eine sehr kalte Jahreszeit, so um 0°C
in der Nacht, wärmen konnte man sich nur in
der Mittagssonne. Heizmöglichkeiten
gibt es nicht. Trotzallem waren die Kinder nur leicht bekleidet, waren alle
unterkühlt und erkältet. Die meisten von Ihnen besitzen kein festes
Schuhwerk oder gar Socken (sie laufen barfuß
in Badelatschen), so daß ich erstmal
dafür sorgen durfte, daß alle ein Paar Socken bekamen. Vor der nächsten Reise dorthin möchte ich eine Sockenstrickaktion starten, um viele
dicke Socken verteilen zu können.
Einige meiner Patienten haben schon damit begonnen und auch Wolle oder ihre
Unterstützung beim Erlernen vom
Socken stricken zur Verfügung
gestellt. Vielen Dank! Sollte ich bei Jemandem über
diesem Wege Interesse wecken, auch dabei sein zu wollen, würde ich mich sehr freuen. Auch sehr gut erhaltene
Kinderschuhe, für ein Alter von 5 bis 16
Jahren, sind willkommen.
Ihre
Heilpraktikerin Sylvia Köhn
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